GERMANY'S
FINEST RIDER
Am
22. Oktober findet bei uns ein besonderes, im Westernreiten einmaliges Event
statt, welches WESTERN HORSE kreiiert hat und veranstaltet: "Germany's
Finest Rider". Hier wird der Schwerpunkt auf Harmonie, unsichtbare Hilfengebung
und freudiges Mitmachen des Pferdes gelegt. Eine der Besonderheiten: Auch das
Abreiten findet unter den Augen der Richter und des Publikums statt, und es
fließt mit in die Bewertung ein! Die Pferde werden gesattelt in der einen Halle
bereitgehalten, aber dort nicht geritten. Dann werden sie in die Arena geführt
und dort abgeritten, so dass die gesamte Vorbereitung observiert werden kann.
Eine
weitere Besonderheit: Bei der letztendlichen Bewertung soll auch das Publikum
per Applausmessung mit in die Bewertung einbezogen werden.
Um
möglichst vielen eine Chance zu geben und nicht nur einigen wenigen
Spezialisten, wird diese Show als Kür geritten, und die Teilnehmer sind frei in
ihrer Auswahl der Manöver, die sie in ihre Kür einbauen. Sie müssen aber
wenigstens sieben Übungsteile verwenden von den folgenden 14:
1.
Große schnelle und kleine langsame Galoppzirkel
2.
Fliegende Galoppwechsel auf jeder Hand
3.
Angaloppieren aus dem Stand
4.
Spins in beide Richtungen
5.
Galopp-Pirouetten in beide Richtungen
6.
Schritt-Traversalen in beide Richtungen
7.
Trab-Traversalen in beide Richtungen
8.
Galopp-Traversalen in beide Richtungen
9.
Traversal-Diagonalen in beide Richtungen
10.
Parade aus dem Galopp in den Trab
11.
Sliding Stop
12.
Rollbacks in beide Richtungen
13.
Back up
14.
Deutliche Tempounterschiede im Trab
Es
muss wenigstens ein Tempo-Manöver dabei sein, also große schnelle
Galoppzirkel, eine schnelle Galoppgerade oder ein Rundown mit Stop. Außerdem
ist ein Backup Pflicht.
Bewertet
wird in erster Linie, inwieweit die Kür vollendet präsentiert wird. Der
Schwierigkeitsgrad einer Vorstellung kann natürlich nicht unberücksichtigt
bleiben, aber wer seinem Pferd schwierigere Lektionen zumutet und diese nicht
elegant hinbekommt oder bei ihm Widerstreben oder Unmutserscheinungen
hervorruft, der wird schlechter bewertet als jemand, dessen Darbietung einen
geringeren Schwierigkeitsgrad aufweist, dessen Darbietung aber harmonisch ist
und der die Leistungsfähigkeit bzw. den Ausbildungsstand seines Pferdes richtig
eingeschätzt hat und ihm nicht mehr abverlangt, als es mit unsichtbaren Hilfen
komfortabel und freudig ausführen kann.
Die
Kür soll fünf Minuten nicht überschreiten.
Es
wird nicht nur das Pferd bewertet, sondern ähnlich einer Horsemanship auch der
Reiter, sein Sitz und seine Einwirkungen.
Eine
unsichtbare Hilfengebung ist also das Ideal, ganz dem klassischen Reiten
entsprechend.
Dreijährige
Pferde können mit Hackamore oder
Snaffle Bit geritten werden, vierjährige mit Hackamore, Snaffle Bit oder
Two-Rein, fünfjährige
einhändig mit Two-Rein oder Bit, sechsjährige und
ältere Pferde mit Bit. Einhändiges Reiten älterer Pferde mit Snaffle oder
Hackamore ist möglich, auf jeden Fall aber mit höchstens einem Finger zwischen
den Zügeln. Wer mit Spade Bit reitet, muss Ketten an den Romal Reins haben,
Spade Bits und Halfbreed Bits sollen nur mit Romal Reins geritten werden,
andere Bits hingegen nur mit Split Reins. Romal Reins müssen NICHT von unten
nach oben durch die Zügelfaust laufen, sondern können durchaus auch wie Split
Reins gehalten werden (s. Abb.).
Hilfszügel
und Mouth Shutter sind nicht erlaubt. Leg Boots können nach Belieben verwendet
werden.
Der
Sieger gewinnt einen Trophy-Sattel von Way Out West. Der Reserve Champion
gewinnt ein paar handgearbeitete Vitallo Boots der Firma Hackner. Weitere
Sachpreise sind ein handgearbeiteter Bit von Siering "US Bitmaker",
Compuer-Pferderückenvermessungen mit dem neuen, patentierten System EquiScan
der Firma Rieser (Wert je etwa 150 Euro), sowie weitere Geld- und Sachpreise.
-Das
Publikum wird in die Bewertung mit einbezogen. Bei den drei besten von den
Richtern Placierten soll es einen Applaus-Check geben, der den Ausschlag gibt,
wenn die Bewertungen durch die Richter eng beieinanderliegen sollten.
Als
Richterin hat sich dankenswerterweise Anja Beran bereiterklärt, diese
Veranstaltung zu unterstützen, neben Hardy Oelke als Westernreiter. Anja Beran
kommt aus der Klassischen Dressur – nicht aus der herkömmlichen Sportdressur,
sondern aus der Klassischen Dressur – und hat sich einen Namen gemacht auf dem
Gebiet. Sie ist bekannt für ihr feines Reiten und für ihren idealistischen
Einsatz für die Werte wahren Klassischen Dressur. Ihre Bücher „Aus Respekt!“ und „Die feine
Dressur“ wurden auch aus dieser Intention heraus geschrieben. Sie hat auf dem
Gut Rosenhof im bayerischen Rudratsried ihr Domizil, wo sie auch die
Anja-Beran-Stiftung zur Förderung der Klassischen Dressur leitet.
Das
erste Germany’s Finest Rider Event findet auf der Anlage des Reitzentrums
Hegemann statt. Die Anlage liegt recht zentral und vor allem sehr
verkehrsgünstig direkt an der A45 (Abfahrt Lüdenscheid Nord).
Der
Eintritt ist frei! Es werden Reiter von überall aus Deutschland erwartet.
WESTERN HORSE würde sich freuen, Sie als Teilnehmer oder Zuschauer begrüßen zu
dürfen!
Boxen
sind auf der Anlage keine frei, in der näheren Umgebung stehen einige wenige
Boxen für die Nacht vom 21. auf 22.10. zur Verfügung. Bitte bei der Nennstelle
nachfragen.
Hier finden sie das Nennformular.